22. Dezember

Wie das Ohr zum Herz wird

Wenn du bei Schweizer:innen zu Besuch bist, lernst du irgendwann, daß es bei der Frage “ Hast du deine Finken eingepackt? “ nicht um ein paar eingefangene, wildlebende Vögel, die du über die Grenze geschmuggelt hast geht, sondern um Hausschuhe.

Etwas, was anfänglich durch gleich anmutende Sprachen verwirrt, wird durch den Willen reibungslos kommunizieren zu wollen, so schnell wie möglich gelernt.

Doch wie sieht es mit Menschen aus, die die gleiche Sprache sprechen? Hören wir wirklich, was sie sagen? Wollen wir uns wirklich verstehen? Ist es überhaupt wichtig, zuzuhören/hinzuhören?

Ja, das ist es, denn das Miß-Verstehen ist die häufigste Ursache für Fehler und Fehlhandlungen.

Miß-Verständnis kommt uns auf Dauer alle „teuer zu stehen“- Betriebe/Organisationen kann es richtig viel Geld ,Freundschaften die Freundschaft, Beziehungen die Beziehung und Völker den Frieden kosten. Und der Beginn zur Veränderung ist das Zu-Hören/ Hin-Hören. Die frohe Botschaft so kurz vor Weihnachten ist: Mit dem Willen zu Verstehen, ist das Zu-Hören/Hin-Hören lernbar.

Der ultimative Geschenketipp von URSAM lautet heute deshalb:

Schenkt euch wieder gegenseitig Ge-Hör,denn „wenn ein Ohr ein Fragezeichen nachzeichnet, bilden zwei Ohren ein Herz

Das heutige Fotomotiv stamm vom Leeshuis aus Amsterdam.