18. Dezember

Neulich war es soweit und wir konnten unseren Kurkuma ernten.

Ja, ihr habt richtig gelesen, wir haben in diesem Jahr unseren ersten eigenen Kurkuma angebaut! Die Ernte ist erstaunlich groß geworden und es macht einfach Spaß, außerdem wächst daraus eine wirklich schöne Zimmerpflanze. Deshalb möchten wir euch aufzeigen, wie kinderleicht der hauseigene Kurkuma-Anbau gelingen kann.

Hier die Anleitung:
Nehmt ein Stück Kurkuma (am besten biologischen), das ein oder mehrere „Augen“ aufweist (das sind kleine Hubbel an der Seite). Wir haben ein Stück genommen, das etwa so groß wie der kleine Finger ist, aber vermutlich reicht auch ein circa 3cm langes Stück. Dieses wird im Frühjahr zunächst für ein paar Stunden in kaltem Wasser eingeweicht und dann in einen Topf gesteckt und mit etwas Erde bedeckt. Die Augen sollten dabei nach oben zeigen.

Nun muss die Erde immer leicht feucht gehalten werden. Besonders gut treibt der Kurkuma aus, wenn ihr ihm ein kleines Treibhaus bastelt: Dazu könnt ihr etwas durchsichtige Folie nehmen, ein paar kleine Entlüftungslöcher hineinstechen und den Topf damit bedecken.

Wenn ein grüner Trieb aus der Erde kommt, könnt ihr die Folie abnehmen und die Pflanze evtl. in einen größeren Topf umpflanzen. Da bei uns ein Wurzelballen in der Größe eines Handballs entstanden ist, empfiehlt es sich, einen entsprechend großen Topf zu nehmen.


Übrigens: Nach dem gleichen Prinzip wächst auch Ingwer im Haus! Dieser benötigt mehr Platz zur Seite als in die Tiefe. Anscheinend verträgt er sich nicht in nächster Nähe mit Kurkuma, denn in diesem Jahr hatten wir die beiden zusammen in eine Weinkiste gepflanzt und die Ingwerernte war im Vorjahr deutlich größer ausgefallen, als der Ingwer allein gewachsen ist.

Danke Viola Ohly, dass du deine Ausgrabung und den Kurkuma Schatz mit uns geteilt hast.