10.Dezember

Heute gibt es einen spannenden Impuls, den wir euch zeigen dürfen/wollen oder auch können 😉 von Anke Schmitt-Behrend.
Hier geht es darum, was das kleine Wort müssen doch mit uns macht und wie wir eine positive Energie schaffen können im Umgang damit.

Die wunderbare Macht der Sprache.
Das Wörtchen „muss“


„Ich muss noch schnell zur Bank.“
„Jeden Morgen muss ich um 6:00 Uhr aufstehen.“
„Ich muss noch schnell die Welt retten…“

Das Wort  „müssen“ spielt in unserem Leben eine große Rolle.
Es nimmt auf unser Erleben Einfluss, verändert unsere Wirklichkeit, verfälscht unsere Wahrnehmung und unser Bewusstsein.
Es hat des Wesen von Druck und Zwang.

Beobachte eine Woche lang wie oft und wann du das Wörtchen „muss“ verwendest.


Und immer, wenn es dir auffällt, formuliere den Satz mit „wollen“ (oder:
sollen, dürfen, können, mögen“) oder lasse das „muss“ weg.
„Ich will noch schnell zur Bank.“, „Ich gehe noch schnell zur Bank.
„Jeden Morgen will ich um 6:00 Uhr aufstehen.“ „Jeden Morgen darf ich um 6:00 Uhr aufstehen“
Und dann spüre nach, was es mit dir macht, gib dir Zeit, um genauer hinzuschauen.
Das, was da steht, beinhaltet möglicherweise wider Erwarten doch genau das, was du willst. Du hast das vielleicht nur vergessen, weil du vor lauter „muss – denken“ nur noch den Preis siehst, den du für das, was du willst und hast, zahlst.
Ich habe einen Job, den ich gerne mache und für den ich gerne um 6:00 Uhr aufstehe.
Ich habe ein kleines Kind, dass mich morgens um 06:00 Uhr mit einem Lächeln begrüßt – dafür stehe ich tatsächlich gerne auf.
Ich bin dankbar, dass ich Geld auf der Bank habe.

Es kann aber auch ein Hinweis auf Veränderung sein.
Dann stell dich den Fragen:
„Will ich das wirklich?“  „Will ich tatsächlich dafür aufstehen?“